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Energiesparen wird immer wichtiger - um nicht zu sagen überlebenswichtig. Die fossilen Brennstoffe werden langsam knapp und trotzdem steigt der Bedarf noch immer. Die technisch möglich maximale Förderleistung ist jedoch längst erreicht. Wie in jedem Markt, in dem die Nachfrage höher ist als das Angebot ist, steigen die Preise drastisch an. |
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Die Auswirkung dieser Entwicklung spüren wir bereits und für manche Familien könnten die Kosten für die Beheizung sogar existenzbedrohend werden. Innerhalb weniger Jahrzehnte verbraten wir die gesamten weltweit verfügbaren fossilen Brennstoffe (siehe Bild rechts: "Ölfurz") - das sollte uns doch zu denken geben! In einem optimalen Passivhaus hingegen liegen die reellen Heizkosten derzeit bei etwa 100 bis 200 Euro pro Jahr - und das sind Ist-Werte und keine theoretisch errechneten Werte. Selbst drastische Energiepreiserhöhungen wirken sich dabei nur äußerst gering auf die eigene Geldbörse aus. Und außerdem tragen diese geringen Energiekosten enorm zum Klimaschutz bei. |
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Wohl die wichtigste Maßnahme am Passivhaus überhaupt ist die perfekte Dämmung aller Gebäudeteile, die thermische Hülle. Als Faustregel kann man dabei von folgenden Dämmstärkenanforderungen ausgehen:
Dies sind jedoch nur Anhaltspunkte. Zur endgültigen Dimensionierung ist es erforderlich, das Gebäude als Gesamtes mit all seinen "Eigenheiten" (Dämmung, Wärmebrücken, solare Gewinne, Kompaktkeits etc.) mit einem speziellen Softwareprogramm zu berechnen und anhand dieser Daten auszulegen. Wir führen das für Sie durch. |
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Eine Wärmebrücke ist ein Bereich, bei dem die Wärme deutlich schneller nach außen abfließen kann als bei ungestörten Bauteilen, z.B. bei Deckenauflagern, Fensterlaibungen, Übergängen von Wänden in Dachschrägen und dergleichen. Dies führt neben höherem Energieverbrauch auch zu Kondensations- und Schimmelpilzbildung - bis hin zur Schädigung ganzer Bauteile. In Summe können in einem Einfamilienhaus leicht 400 bis 500 Laufmeter an Wärmebrücken entstehen! Daher sollte in jedem modernen Haus darauf geachtet werden, dass die Wärmebrücken so gering wie möglich gehalten werden. Und ganz besonders im Passivhaus! Denn hier ist es unbedingt erforderlich, jeden Wärmeverlust auf ein Tiefstmaß zu reduzieren. |
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