KVP ist keine neue Partei, sondern der Grund warum unser Chef einen Tag zum Bauhelfer wurde
KVP ist ausnahmsweise mal eine deutsche Abkürzung und heißt: "Kontinuierlicher Verbesserungs-Prozess". Und was bedeutet das in der Praxis eines Bauunternehmens? Wer kennt Sie nicht, die gute , alte Routine bei immer wiederkehrenden Tätigkeiten auf der Baustelle. Einerseits ist sie ein Vorteil, wenn man über bestimmte Handgriffe nicht mehr nachdenken muss, sondern diese gleich automatisiert durchführt. Andererseits steht uns die Routiune aber bei der Anpassung von Tätigkeiten an geänderte Voraussetzungen enorm im Weg - sie lässt sich nicht so einfach ablegen, auch wenn sie nicht mehr ganz passend ist
Und da soll der KVP (kontinuierliche Verbesserungsprozeß) helfen, mal einen Schritt zurück zu machen und Arbeits-Abläufe ein wenig neu zu überdenken. Um den Büromitarbeitern von AUST-BAU auch die Möglichkeit zu geben, die Baustellen-Tätigkeiten hautnah in der Praxis mitzuerleben, um dann auch qualifizierte Verbesserungsvorschläge machen zu können, dürfen die Herrschaften aus dem Büro jährlich einen Tag auf der Baustelle als Hilfskraft arbeiten. Denn nur wer mitarbeitet, kann auch mitreden. Um gleich zu Beginn mit gutem Beispiel voranzugehen, hat vor einigen Tagen der Chef persönlich einen Tag lang Computer und Handy mit Arbeitshandschuhen und festem Schuhwerk getauscht. BM Karl Macho konnte sich auf einer Baustelle in Perchtoldsdorf mal so richtig körperlich austoben. Wir haben uns diese Gelegenheit, den Chef mal so richtig arbeiten zu sehen nicht entgehen lassen und ihn mit Hilfe einer "undichten Stelle" in der Bauletung auf der Baustelle gestellt. Sein Resumee:"Das Austoben mit körperlicher Arbeit hat vormittags gut getan, am Nachmittag wars dann schon eine ziemliche Qual - und jetzt bin ich nur noch froh, dass der Tag vorbei ist! Bezüglich KVP gabs allerdings einige neue Erkenntnisse, die wir in den nächsten Tagen diskutieren werden." Der Chef bei der Arbeit:
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