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Das "Passivhaus" ist ein Baustandard beim Hausbau, der mit verschiedenen Bauweisen, Bauformen und Baumaterialien zu erreichen ist. Das Ergebnis sind Heizkosten unter 25 € / Monat und eine CO2-Reduktion um 97%.
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Experten streiten an Hand komplexer Computersimulationen, die kaum jemand nachvollziehen kann. Wir haben versucht, das Thema Klimaerwärmung so darzustellen, wie auch wir es verstehen ... > mehr dazu
Was ist ein Niedrigenergiehaus?
Der Begriff Niedrigenergiehaus ist eher ein Arbeitstitel als eine eindeutige Definition. Bis heute gibt es keine europaweit einheitliche Sicht der Dinge. Betrachten wir den Begriff Niedrigenergiehaus aber einmal aus ganz praktischer Sicht, nämlich von Seiten der Förderungen.
Seit 1. Jänner 2004 wird die Wohnbauförderung NEU für Neubau und Sanierung in Niederösterreich konsequent umgesetzt. Wer nun um eine Wohnbauförderung durch das Land ansucht, benötigt für sein Haus den niederösterreichischen Energieausweis.
Links:
Leitfaden zur Berechnung des Heizwärmebedarfs (pdf - 1841 KB)
Energieausweis Eigenheim (pdf - 334 KB)
Energieausweis Eigenheimsanierung (pdf - 330KB)
Und spätestens bei der Durchsicht obiger Links wird klar, worum es beim Niedrigenergiehaus geht. Je niedriger der Energieverbrauch, desto höher die Förderung, lautet die einfache Formel des neuen Fördermodells. Die Wohnbauförderung NEU wurde klar auf Energieeinsparung ausgerichtet.
Ein herkömmliches Niedrigenergiehaus bringt Einsparungen beim Energieverbrauche von ca. 30 bis 50%. Im Gegensatz zu Passivhäusern werden vorerst die bereits bekannten Konzepte des Hausbaus energiesparend ausgereizt. Wichtigste Ausnahme sind die Solarzellen. Ansonsten sorgt eine Mischung aus Dämmung, effizienter Raumnutzung und Bauweise für das Einsparungspotenzial.
Die großen Vorteile des Niefrigenergiehauses ergeben sich auch aus der Emissionseinsparung:
Neben der Ressourcenschonung, der Entlastung der Atmosphäre durch Kohlendioxid (jedes Niedrigenergiehaus entlastet die Atmosphäre um rund eine Tonne Kohlendioxid pro Jahr) und der Ersparnis von Betriebskosten beim Niedrigenergiehaus gibt es noch ein gewichtiges Argument für das Niedrigenergiehaus. Es entsteht ein angenehmes Wärmestrahlungsklima durch den Wärmeschutz der Außenbauteile und durch die kontinuierliche Zufuhr von Frischluft haben Sie eine außerordentliche Luftqualität in allen Räumen.
Klassiche Niedrigenergiehäuser haben einen Energieverbrauch (Energiekennzahl = EKZ) pro Quadratmeter Wohnfläche von ca. 25-50 Kilowattstunden pro m² und Jahr (kWh/m²a) (darunter nähert man sich von dem Passivhaus an), das entspricht ca. 4 Litern Heizöl pro Quadratmeter und Jahr. Diese Energiemenge beinhaltet nur den Heizwärmebedarf, nicht den für Warmwasser und Haushaltsstrom. Oft wird auch eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung eingebaut, die die Lüftungswärmeverluste verringert.
Merke:
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Das Niedrieenergiehaus (d.h. eine EKZ von unter 50 kWh/m²a) ist dzt. als UNTERSTER STANDARD anzusetzen - alles darüberliegende ist "GROB FAHRLÄSSIG" hinsichtlich Energiekostenentwicklung und Klimaschutz.
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Ohne kontrollierter Wohnraumlüftung (KWL) erreicht man kaum Energiekennzahlen von unter 40 kWh/a, da ohne KWL (d.h. mit Fensterlüftung) die Lüftungswärmeverluste einen zu hohnen Anteil an den gesamten Wärmeverlusten tragen.
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Durch die Wärmerückgewinnung der KWL sind dagegen Energiekennzahlen bis hin zum Passivhaus leicht erreichbar.
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In den meisten Fällen kann man jedoch davon ausgehen, dass ein PASSIVHAUS günstiger ist als ein Niedrigenergiehaus mit Wohnraumlüftung - günstiger sowohl bei den Errichtungskosten als natürlich auch bei den Betriebskosten - und - mehr Förderung gibt´s auch.
Beispiel für ein typisches Niedrigenergiehaus:
Nachfolgend einige Richtwerte für die entsprechenden Bauteile, damit die vorher genannten Verbrauchswerte auch erreicht werden können. Die notwendigen U-Werte hängen allerdings stark von der Bauform ab, als Anhaltspunkte für die U-Werte können jedoch gelten:
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Außenwände: kleiner 0,2 W/m²K (ca. 16cm Dämmstärke)
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Oberste Geschoß-Decken: kleiner 0,15 W/m²K (ca. 26cm Dämmstärke)
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Kellerdecke: kleiner 0,3 W/m²K (ca. 10cm Dämmstärke)
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Fenster: Verglasung zumindest 0,9 W/m²K
Wie könnte Ihr Niedrigenergiehaus aussehen, welche Förderungen sind möglich, auf welchem Wert können die jährlichen Energiekosten Ihres Hauses liegen? All diese Fragen beantworten wir Ihnen gerne.
In der österreichischen Bausubstanz gibt es zur Zeit ganz unterschiedliche Verbrauchstypen, wo ist Ihr Haus einzuordnen?
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Verbrauchstypen: |
Energiekennzahlen
(Energieverbrauch nur Heizung bei ca. 150m² Nutzfläche): |
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Bestand (Altbau) ca. 225 kWh/m²/Jahr |
ca. 3.500 Liter Heizöl/Jahr
ca. 10.000 kg CO2/Jahr (Öl) |
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Standardhaus (Bauordnung) ca. 100 kWh/m²/Jahr |
ca. 1.500 Liter Heizöl/Jahr
ca. 4.500 kg CO2/Jahr (Öl) |
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Niedrigenergiehaus < ca. 40-50 kWh/m²/Jahr |
ca. 600 Liter Heizöl/Jahr
ca. 1.800 kg CO2/Jahr (Öl) bzw.ca. 1.700 kWh Strom ca. 1.000 kg CO2/J. (Wärmepumpe) |
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Passivhaus < 15 kWh/m²/Jahr |
ca. 200 Liter Heizöl/Jahr
ca. 600 kg CO2/Jahr (Öl) bzw.ca. 600 kWh Strom ca. 300 kg CO2/J. (Wärmepumpe) |


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