
Experten streiten an Hand komplexer Computersimulationen, die kaum jemand nachvollziehen kann. Wir haben versucht, das Thema Klimaerwärmung so darzustellen, wie auch wir es verstehen ... > mehr dazu
Wer sich für ein individuelles Niedrigenergie- oder Passivhaus entscheidet, tut das bestimmt auch aus energietechnischen Gründen. Aber Sie bekommen vorallem eines: ein unvergleichliches Wohnklima.
Durch die "passive" Nutzung der vorhandenen Sonnenenergie und der internen Wärme (Personen und Geräte) wir ein besonders behagliches Innenklima ohne separates Heizsystem möglich - im Sommer wie im Winter!
Großzügige Süd-Fensterfronten garantieren nicht nur viel Licht für Ihre Räume, sondern stellen auch ein unerschöpfliches Energiepotenzial dar. Und zur Beruhigung: Durch den hohen Sonnenstand im Sommer kommt es trotz Südausrichtung weit weniger zur Überwärmung des Hauses als bei ost- bzw. westseitig angeordneten Fenstern.
Das Passivhaus ist ein Baustandard, der mit verschiedenen Bauweisen, Bauformen und Baumaterialien zu erreichen ist und als Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses bezeichnet werden kann.
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In einem Passivhaus ist, durch die "passive" Nutzung der vorhandenen Sonnenenergie und internen Wärme (Personen und Geräte), ein behagliches Innenklima im Sommer wie im Winter ohne ein separates Heizsystem gewährleistet. Dies erreicht man indem der Heizwärmebedarf nicht über 15 kWh/m2 pro Jahr liegt. Der Restwärmebedarf wird durch eine Erwärmung der Zuluft über das vorhandene Lüftungssystem erreicht. Passivhäuser brauchen je nach Größe etwa 80-90% weniger Heizenergie als Neubauten nach den derzeitigen österreichischen Bauordnungen. |
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Entgegen der allgemeinen Meinung, ein Passivhaus müsse zwangsweise ein Pultdach haben, zeigt dieses Bauvorhaben, dass es auch in herkömmlicher Bauweise mit Satteldach errichtet werden kann. |
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Die Mehrkosten der Passivhausbauweise liegen bei ca. 10% im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen, welche z.B. in Niederösterreich durch günstige Förderungsmöglichkeiten und natürlich durch die Energieeinsparung kompensiert werden.
So betragen die Kosten für Heizung und Warmwasser in einem Passivhaus um Euro 200,- pro Jahr.
Die Realisierung von Passivhäusern setzt aber auch hohes Detailwissen, große Sorgfalt und Professionalität in der Planung voraus. Um diesen hohen Standards zukünftiger Passivhäuser mit hohen Ansprüchen gerecht zu werden absolvierte Bmstr. Ing. Karl Macho ein viersemestriges Studium "Solares planen und bauen" an der Donau-Universität Krems.
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die frei wählbaren Ausbaustufen
In der österreichischen Bausubstanz gibt es zur Zeit ganz unterschiedliche Verbrauchstypen, wo ist Ihr Haus einzuordnen?
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Verbrauchstypen: |
Energiekennzahlen
(Energieverbrauch nur Heizung bei ca. 150m² Nutzfläche): |
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Bestand (Altbau) ca. 225 kWh/m²/Jahr |
ca. 3.500 Liter Heizöl/Jahr
ca. 10.000 kg CO2/Jahr (Öl) |
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Standardhaus (Bauordnung) ca. 100 kWh/m²/Jahr |
ca. 1.500 Liter Heizöl/Jahr
ca. 4.500 kg CO2/Jahr (Öl) |
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Niedrigenergiehaus < ca. 40-50 kWh/m²/Jahr |
ca. 600 Liter Heizöl/Jahr
ca. 1.800 kg CO2/Jahr (Öl) bzw.ca. 1.700 kWh Strom ca. 1.000 kg CO2/J. (Wärmepumpe) |
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Passivhaus < 15 kWh/m²/Jahr |
ca. 200 Liter Heizöl/Jahr
ca. 600 kg CO2/Jahr (Öl) bzw.ca. 600 kWh Strom ca. 300 kg CO2/J. (Wärmepumpe) |






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